FLINTA-Personen werden durch das faschistische System gezielt instrumentalisiert. Dieses System sichert seine Macht, indem es Kontrolle über unsere Körper, unser Leben und unsere Entscheidungen ausübt.
Reproduktive Rechte werden eingeschränkt, Gewalt gegen minorisierte Gruppen nimmt zu, Grenzen werden geschützt und Kriege werden zum Mittel der Machterhaltung und Erhöhung der Profite.
Die strikte binäre Einteilung aller Menschen in «Frauen» und «Männer» wird von ihnen als einzige, heilige Wahrheit verstanden. Wehe, Menschen lieben ausserhalb des heterosexuellen Schemas oder passen nicht in ihr binäres System. Trans* Menschen werden auf der ganzen Welt angegriffen, sei es mit physischer Gewalt oder der Entreissung von erkämpften Rechten. Auch hier in der Schweiz versucht die SVP gender-affirming Operationen für trans* Jugendliche zu verbieten.
Auch das Recht auf Abtreibungen wird angegriffen. Die jährlich stattfindende, antifeministische Mobilisierung zum «Marsch fürs Leben» der christlichen Rechten hetzen gegen das Recht auf Selbstbestimmung und freie Auseinandersetzung mit Sexualität und Geschlechtsidentität. Die Kontrolle über FLINTA Körper ist kein Zufall sondern eine klare Strategie! Diese Bevormundung rechtfertigen sie mit einer reaktionären Auslegung des Christentums, die ganz wunderbar zu faschistischen Ideologien passt.
Eine Ordnung, die auf Macht, Dominanz und Kontrolle beruht, entrechtet und entwertet alle, die nicht in ihr Weltbild passen und gegen das System der Unterdrückung und Ausbeutung ankämpfen. Der autoritäre Backlash ist ihre Antwort auf unsere feministischen Errungenschaften.
Doch wir sagen: Nicht mit uns!
Tage wie diese zeigen, dass wir zusammen eine Wucht sind. Für uns als Feministisches Streikkollektiv ist der antifaschistische Kampf klar ein feministischer Kampf. Vielmehr noch: Es ist ein und derselbe Kampf gegen dieses kapitalistische, ausbeuterische System. Deshalb, schliesst euch der Bewegung zum Care-Streik 2027 an.
Während sie uns zu spalten versuchen, stehen wir hier und heute – zusammen auf der Strasse – Schulter an Schulter gegen den Faschismus!

