Unbezahlte Care-Arbeit bestreiken. Aber wie?

Recap:
Tagtäglich werden Millionen von Stunden an unbezahlter Care-Arbeit geleistet – und dies überwiegend von FLINTA Personen. Sie bleibt unsichtbar, wird als “selbstverständlich” und “natürlich” angesehen und strukturell abgewertet. Das kapitalistische System braucht diese unbezahlte Arbeit und macht auf unserem Rücken seine Profite.

Was tun?

Man kann nicht nur die bezahlte Arbeit bestreiken, sondern auch die unbezahlte Care-Arbeit!
Und genau das soll diesen 14. Juni geschehen. Denn:
Ohne uns steht alles still!

Arbeit niederlegen

Diesen 14. Juni kannst du in deinem Haushalt einfach mal nichts machen: Nicht kochen, nicht putzen, nicht die nächste Woche organisieren etc.

Wenn du mit einem Cis-Mann / Cis-Männern wohnst, dann nimm diese in die Verantwortung. Denn in den allermeisten Fällen sind es FLINTA Personen, die all diese alltäglichen Sachen machen müssen. Auch die Kinderbetreuung sollen an diesem Tag Väter und Grossväter übernehmen.

Sichtbar machen

Damit dein Streik in der unbezahlten Care-Arbeit nicht unbemerkt bleibt, mach ihn sichtbar!

Hänge beispielsweise Besen, Töpfe etc. aus dem Fenster und mache ein
Transpi mit “Hier wird unbezahlte Care-Arbeit bestreikt”.

Du kannst dich auch mit Freund*innen und Nachbar*innen organisieren und gemeinsam demonstrativ Pause machen. Ihr könnt mit Liegestühlen auf die Strasse liegen und Schildern auf denen steht: “Heute wird die unbezahlte Care-Arbeit bestreikt”.

Care Quittung

Die ganze unbezahlte Care-Arbeit kannst du sichtbar machen, indem du eine “Care Quittung” erstellst, für all die Stunden unbezahlter Arbeit, die du im Jahr leistest.

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