
Wir fordern, nicht nur, dass Schwangerschaftsabbrüche nicht verboten werden, sondern auch dass Schwangerschaftsabbrüche besser zugänglich sind. Selbstverständlich nicht, damit mehr abgetrieben würde, sondern damit Menschen sich freier von ökonomischer Situation und Position in der Gesellschaft für oder gegen Kinder, für oder gegen eine Abtreibung entscheiden können.

Abgetrieben wurde schon immer Abtreibungsverbote verhindern Abtreibungen nicht, sondern führen dazu, dass Menschen dies im Schatten der Illegalität tun müssen. So trifft die Bestrafung von Schwangerschaftsabbrüchen besonders Frauen, trans, inter und queere Personen (kurz FTIQ)(1) aus der Unterschicht. Denn ihnen fehlt oft das Geld für eine Behandlung in sicheren Kliniken im Ausland.