AHV-Referendum: Jetzt unterschreiben!

an einer Betonwand klebt in groses violettes schild auf dem steht "Nein zur Erhöhung Frauenrent" leicht verdeckt durch eine ältere Person mti weissen Locken die davor steht. Eine Person in roter und violetter Kleidung und Streik-Cap schiebt ihr Fahrrad vorbei
Juni 2021 / Credit @anabelillustration

ARGUMENTARIUM DES FEMINISTISCHEN STREIKS / FRAUENSTREIKS GEGEN DIE AHV21

« Wir wollen Renten, welche ein Leben in Würde ermöglichen. Die Sozial- versicherungen werden den Lebensläufen von Frauen nicht gerecht und entsprechen nicht unseren Bedürfnissen. Sie ignorieren die besonderen Gefahren und Anforderungen der sogenannten Frauenberufe. Arbeitslosigkeit, Prekarität und Armut haben oft ein weibliches Gesicht, besonders im Alter. Wir lehnen die Erhöhung des Frauenrentenalters ab, solange wir während unseres ganzen Berufslebens Diskriminierungen erfahren. Wir wollen Sozialversicherungen, insbesondere eine Altersvorsorge, die unsere Bedürfnisse und Lebensrealität berücksichtigen.»
Manifest des feministischen Streiks/Frauenstreiks, 14. Juni 2019

Wir sind wütend und werden die AHV21 bekämpfen: Wir brauchen eine Reform, die die Renten erhöht, nicht das Rentenalter. Unsere Renten sind niedriger als jene der Männer und viele Rentnerinnen leben in Armut: Das ist der Skandal des Systems der Altersvorsorge.

UNTERSCHREIBEN SIE DAS REFERENDUM JETZT

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Positionspapier zur Abgrenzung von der rechten Anti-Massnahmen-Bewegung

Die Covid-19-Pandemie wird seit Beginn durch einen politischen Diskurs begleitet, der sich oftmals fernab von wissenschaftlichen Tatsachen bewegt und stark durch rechtes und rechtsextremes Gedankengut geprägt wird. Mittlerweile haben Menschen, welche die staatlichen Covid-Massnahmen verweigern, sich gegen Covid-Impfungen aussprechen, sich kategorisch gegen die Maskenpflicht positionieren oder die Existenz des Virus gänzlich abstreiten, sich zu einer relativ starken Bewegung zusammengefunden.(1) Organisiert wird diese Anti-Massnahmen-Bewegung weitgehend durch Zusammenschlüsse von rechten bis rechtsextremen Personen; aus dem Dunstkreis der SVP, der Freiheits-Trychler, Mass-Voll, der Männer WG (Swiss Mens Club of Freedom(2)) oder der rechtsextremen Jungen Tat.(3) Gemeinsam mobilisieren sie regelmäßig auf gut besuchte Demonstrationen gegen Covid-Massnahmen und streuen dort ihr rechtes Gedankengut.

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Schweizweite Demonstration gegen Femizide

5 FLINT-Personen verschiedener Ethnien sind von Hand gemalt. Blauer Hitnergrund. In Rot steht unten "Ni una Menos", also nicht eine weniger.

Dieses Jahr wurden bereits 25 Frauen Opfer eines Femizids, und 11 Frauen haben einen versuchten Femizid überlebt. Und das sind nur die bekannten Fälle!

Deshalb findet am 11. Dezember 2021 in Zürich eine schweizweite Demonstration gegen Femizide statt. Gemeinsam gehen wir auf die Strasse, um unsere Trauer und unseren Protest sichtbar zu machen: Wir denken an die Opfer von Femiziden und die Hinterbliebenen, an die Überlebenden von versuchten Femiziden und geschlechtsspezifischer Gewalt, und an alle gegenwärtig Gewaltbetroffenen.

Die Demonstration hat eine FLINTA-Spitze, ist jedoch offen für alle Geschlechter: Femizide gehen uns alle an.

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Hände weg von unseren Renten!

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Frauen erhalten noch immer rund einen Drittel weniger Rente als Männer. Denn die Frauen leisten den grössten Teil der Pflege- und Sorgearbeit. Das wird in der Rentenberechnung ungenügend berücksichtigt, weil diese Arbeit schlecht bezahlt oder unentgeltlich erbracht wird. Deshalb beziehen Frauen – obwohl auch sie ihr Leben lang arbeiten – im Alter oft viel zu tiefe Renten.

Anstatt die zu tiefen Frauenrenten zu ver- bessern, plant das Parlament mit der Erhöhung des Frauenrentenalters genau das Gegenteil: einen Rentenabbau zulasten der Frauen. Bereits in dieser Herbstsession will das Parlament mit «AHV 21» eine Rentenreform auf Kosten der Frauen beschliessen. Deshalb gehen wir auf die Strasse. Nach schweiz-weiten, aber lokalen Demonstrationen am 14. Juni braucht es jetzt ein starkes Zeichen vor dem Bundeshaus!Generell geht es bei den Renten in die völlig falsche Richtung. Obwohl die Schweiz immer reicher wird und obwohl die Lebenshaltungskosten steigen, zahlen die Pensionskassen immer we-niger Rente. So kann es nicht weiter-gehen! Unsere Arbeit verdient gute Renten.

Auf nach Bern: Keine Rentenreform auf Kosten der Frauen!

13:30 Schützenmatte: Treffpunkt und Demonstration
15:00 Bundesplatz: Abschlusskundgebung und Konzerte

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