Verzeigungsvorhalt erhalten? Einsprache erheben!

Markiert: Post erhalten? Absatz: Es ist auf jeden Fall sinnvoll, Entscheidungen zum Vorgehen bei Strafbefehlen gemeinsam mit anderen zu besprechen. Denn die Erfahrungen ovn anderen sind hilfreich um eine Entscheidung zu treffen, bei der alle Individuellen und kollektiven Umstände berücksichtigt werden können. Gemeinsam kämpfen wir, gemeinsam tragen wir die Repression.

FTIQs gehen auf die Strasse gegen Gewalt und werden von der gewalttätigen Stadtpolizei Zürich erwartet. Keinen Monat nach der polizeilicher Gewaltergüssen treffen bei uns schon die Briefe mit Verzeigungsvorhalte ein. Eine Möglichkeit widerständig auf den Brief zu antworten ist mit einer Einsprache. Hier ist ein Musterbrief und Musterablauf wie das geschehen könnte:

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Verzeigungsvorhalte – Post wegen 6. März bekommen?

Titel: Verzeigungsvorhalte. Lama auf rechter Seite. Text im Bild gleich wie im Beitrag.

Hast du Post von der Polizei bekommen wegen dem 6. März?
Du bist nicht allein! Es ist dein Recht den Brief nicht zurückzusenden! Am besten du bewarst den Brief zuhause auf.

Du musst den Brief nicht zurückschicken und zusätzliche Angaben machen. Nach rechtlicher Abklärung sowie Vergleichen mit Praxiserfahrung wissen wir, dass das nicht zu deinem Nachteil ist und keine Folgen haben wird. Die Polizei sammelt Beweise gegen dich – es ist deshalb am besten den Brief nicht zu beantworten. «Verzeigungsvorhalte – Post wegen 6. März bekommen?» weiterlesen

Communiqué 8. März

Foto des Transparentes, welches die Quaibrücke absperrte drauf steht "wir fragen nicht" feministisches Symbol "wir bleiben". Dahinter sind viele Personen zu sehen die an der Blockade des Bellvues teilnehmen

Der 8. März ist der internationale feministische Kampftag. Als Teil der feministischen Bewegung weltweit haben auch wir, das feministische / Frauen*-Streikkollektiv Zürich, unseren Protest und Widerstand auf die Straße getragen.

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Rede 8. März feministisches Streikkollektiv

Liebe Frauen, Lesben, Trans, Inter und Queere Menschen,

Schön seid ihr so viele, die sich am heutigen internationalen feministischen Kampftag hier versammelt haben! Manch eine*r mag sich fragen, wer zur Hölle an einem Sonntag streikt – dem Tag, an dem vermeintlich die meisten Menschen in der kapitalisierten Welt frei haben. Und was soll das überhaupt bedeuten: feministischer Streik? Nun, unsere Antwort ist klar: Patriarchat und Kapitalismus bestehen auch am Sonntag fort und weil sie in ihrer geschlechtsbasierten Profitlogik vor allem auf die Ausbeutung von Frauen*, Lesben, Trans, Inter und nonbinären Menschen – kurz FLINT* – setzen, können wir nur sagen: von wegen sonntags frei – wir streiken! «Rede 8. März feministisches Streikkollektiv» weiterlesen

Rede 8. März zu Care-Arbeit

Heute, am 8. März, legen wir alle gemeinsam unsere Haus und Sorgearbeit nieder. Mütter, Grossmütter, Gottis, Betreuer_innen, Pfleger_innen und alle jene, die in ihrer «Freizeit» und bei der Arbeit für andere Menschen sorgen und unbezahlte Arbeit zu Hause leisten.
Wir wollen bessere Arbeitsbedingungen in Betreuungsinstitutionen!
Und wir wollen eine gerechte Aufteilung und Wertschätzung der Sorgearbeit zu Hause!

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